Geschichte:
Als das neue Justizgebäude Salzburg im Jahre 1909 bezogen wurde,
übersiedelte das Bezirksgericht, das bis dahin in der Kaigasse
untergebracht war, zusammen mit dem Landesgericht in das neue Gebäude.
Im Jahre 1924 erfolgte die Ausdehnung des Gerichtssprengels auf den
Sprengel des ehemaligen Bezirksgerichtes Mattsee (dieses wurde im Jahre
1924 geschlossen). Durch die Errichtung eines Zubaues im Innenhof in den
70er Jahren konnte die Raumnot nur vorübergehend gelindert werden.
1988
wurden dem Bezirksgericht einige Räumlichkeiten in der
danebenliegenden "Polizeikaserne" zur Verfügung gestellt. Mit Beginn der
Errichtung eines Zubaues zur Polizeikaserne Ende 1999 übersiedelten die
dort untergebrachten Abteilungen vorübergehend in das frühere
Diakonissenkrankenhaus in der Imbergstraße.
Mit
Fertigstellung des Erweiterungsbaues im September 2001
wurde ein Großteil der bezirksgerichtlichen Abteilungen (Straf-,
Exekutions-, Zivil- und Unterbringungsrichter samt Kanzleien und die
Gerichtsvollzieher) dort untergebracht.
Im Jahr 2007 musste im Gebäude des Landesgerichtes Platz geschaffen
werden für die Vergrößerung der Staatsanwaltschaft (StPO-Reform).
Deshalb mussten weitere Abteilungen des Bezirksgerichtes aussiedeln. Zu
diesem Zweck wurde in der Nähe am Franz-Hinterholzer-Kai ein
Container-Bau errichtet, in dem vorübergehend während des Umbaues der
Polizeikaserne auch die Abteilungen
des Bezirksgerichtes aus dem Erweiterungsbau untergebracht wurden. Im Oktober
2008 wurde mit dem Umbau der Polizeikaserne begonnen, im Sommer 2010
wurde das Hauptgebäude fertiggestellt und die bis zu diesem Zeitpunkt in
den Containern untergebrachten Abteilungen übersiedelten in das neue
Bezirksgericht Rudolfsplatz 3. Bis Ende 2010 wurde auch der 2001
errichtete Erweiterungsbau generalsaniert, worauf die letzten
im Gebäude des Landesgerichtes verbliebenen Teile in das Bezirksgericht
übersiedelten. Seit 2011 residiert
das komplette Bezirksgericht Salzburg erstmals in einem eigenen
Gerichtsgebäude.
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